Mit einem festlichen Wochenende hat das Seminar für biblische Theologie (sbt) in Beatenberg sein 80-jähriges Bestehen gefeiert. Seit seiner Gründung 1945 widmet sich das sbt der Lehre und Verkündigung des Evangeliums. Während sich Unterrichtsformen und technische Hilfsmittel im Laufe der Jahrzehnte stark verändert haben, ist die Botschaft dieselbe geblieben: Christus, der Gekreuzigte – für manche ein Anstoss, für andere eine Torheit, für Glaubende jedoch die rettende Kraft Gottes. Die Jubiläumsfeier stellte dieses Evangelium ins Zentrum.
Am Freitagabend zeigte Jonathan Moll, dass die Botschaft von Jesus Christus bereits im Alten Testament angelegt und schliesslich durch den Sohn Gottes erfüllt wurde.
Am Samstagmorgen führte Urs Stingelin die zahlreichen Gäste durch 2000 Jahre Kirchengeschichte und machte deutlich, wie Generationen von Christen trotz vieler Widerstände das Evangelium verkündigten, verteidigten und am Kern des Glaubens festhielten.
Am Samstagnachmittag erinnerte Felix Aeschlimann daran, wie die damalige Bibelschule bereits 1948 – kurz nach ihrer Gründung – zu einem Knotenpunkt der internationalen Missionsbewegung wurde, die die Welt veränderte.
Am Samstagabend sprach Andreas Maul über die Provokation des Evangeliums anhand von Johannes 10 und wies darauf hin, dass klare Verkündigung auch heute Widerspruch hervorruft.
In seiner Festgottesdienstpredigt am Sonntagmorgen betonte Felix Aeschlimann die Kraft des Evangeliums, die nicht durch moralische Appelle, Aktivismus oder Unterhaltung ersetzt werden darf. Denn das Evangelium kann nicht gelebt, sondern nur verkündigt werden – mit der Wirkung, dass es Menschen rettet.
Mit grosser Dankbarkeit für acht Jahrzehnte der Treue Gottes und mit der Entschlossenheit, auch künftig am Evangelium festzuhalten, endete das Jubiläumswochenende in Beatenberg.





















